Turnfahrt 5. und 6. September 2015 ins Oberwallis

Ob ab Diegten, oder erst in Sissach vor der Abfahrt des Zuges um 6.56, auf Gleis eins,

waren wir vollzählig und alle hatten fertig gepackt.

Im Schneckentempo stiegen wir, 9 Männer und 6 Frauen, in den Zug. Dies vorallem weil

unsere Reiseleiterin mit den Gipfeli im Stau der Avec-kasse stand.

Nach einer kurzen Fahrt, noch nicht ganz wach, suchten wir in Olten Anschluss.

Bei Gipfeli, Weisswein und Kaffee, fuhren wir im Zug knappe 2 Stunden Richtung Visp.

Mit der Matterhorn Gotthard Bahn ging es nach Stalden. Da 9.00 Uhr war, konnte auch

Theo sein Znüni geniesssen

Mit der 10 Personen (gäll Isa) Luftseilbahn ging es dann in 2 Etappen nach

Gspon 1893müM.

Nachdem wir uns alle erleichtert hatten und warm eingepackt waren, begaben wir uns auf

den Gsponer Höhenweg. Die Sonne lachte uns entgegen und wir waren frohen Mutes.

Nach einer 2 stündigen Wanderung machen wir Punkt 12.00 Uhr Mittagsrast.

Gestärkt kletterten wir nun wie junge/alte Gämsen, über Felsbrocken steil den Hügel

hinauf. Unterwegs trafen wir auf einen Bämbeler Älpler, leider mussten wir auf seine

Kaffeeeinladug aus Zeitgründen verzichten. Dafür reichte es den beiden jüngsten Turnern,

David und Nicola, auf dem Kreuzboden noch für ein Bad im Bergsee.

Die Wenigsten bewältigten die 500 Höhenmeter so locker wie Dani, Theo, Charls und Urs.

Diese vier sicherten uns die letzte Bergfahrt um 16.15 aufs Hohsaas.

Auf dem Hohsaas angekommen 3145 müM, erstarrten wir/ erfroren wir, beim Anblick der

18 Viertausender oder der vielen Wolken und dem kalten Wind?

Nach dem Fototermin, begaben wir uns ins warme Bergrestaurant mit Panoramafenster

und dem Blick auf den Triftgletscher. Dort wärmten wir uns mit heissen Getränken. Fazit:

Rebi liebt Jagertee…nicht! Oder?

Nun folgten von Urs alle wichtigen Infos betreffend Abendessen 18.00, Nachtruhe

22.00?!?, Zimmerbezug und Morgenessen ab 5.30, für uns 7.00.

Nach einem lauwarmen(kalten) Nachtessen, genossen wir noch das zeitlich limitierte

Beisammensein. Aus noch ungeklärten Gründen hat Isa das Dessert weiter verschenkt…

Einige begaben sich auch früher zu Bett, war es die Anstrengung oder die dünne Bergluft?

Andere liessen sich das wichtige WM Spiel der Schweizer Nati, trotz Bettruhe nicht

entgehen und wurden durch einen Sieg oder mit einer zugesteckten Telefonnummer

belohnt.(Hilfe?!)

Für alle Statistiker: Wir legten an diesem Tag 21062 Schritte zurück, dies entspricht ca.

12.93 km und erklommen 182 Stockwerke!

Nach einer erholsamen Nacht, mit nur wenigen Schnarchstörungen, starteten wir bei

einem wunderschönen Sonnenaufgang in den zweiten, kalten Tag. Beim Morgenessen

konnten wir das Bergpanorama geniessen und die ersten Seilschaften über den Gletscher,

Richtung Weissmies beobachten.

Um 8.30 fuhr uns die Seilbahn zum Kreuzboden zurück, von dort ging es den

Alpenblumenpromenadenweg Richtung Almageller-Alp. Hier entdeckten wir auch das

Felsenleimkraut, welches die Felsen in den Alpen zusammen hält…oder so…

Der Weg ging über diverse Wasserläufe, die zum Teil gefroren waren. Yvon führte uns die

möglichen Gefahren bei Glatteis vor.

Gemütlich ging es bergauf und bergab in der wunderschönen walliser Bergwelt, mit Blick

auf den Mattmark Stausee. Nach einer zeitigen Mittagsrast und einem kurzen Marsch

kehrten wir in der Allmageller Alp ein, wo Seppi und Luki gerne die Nacht verbracht hätten.

Warum auch immer…

Hier verlässt uns Dani, um pünktlich beim König der Löwen anzukommen.

Vollgetankt mit Sonne und zwei gesponserten Runden, begaben wir uns Richtung

Erlebnisweg. Dieser führte uns über zwei 30 Meter lange Hängebrücken, steile

Felswände, wacklige Steine, Schluchten, durch Wälder und über Wiesen zum Sessellift.

 

Mit dem Zweiersesseli ging es hinunter nach Furggstalden und flugs, husch husch, zum

Busbahnhof, mit Ilona und Theo an der Spitze. Der/die Bus/se brachten uns nach Visp.

In Visp hatten wir genügend Zeit um uns mit Glacé und Bier einzudecken.

Die Heimreise nutzten wir um alle Flüssigkeiten in unseren Rucksäcken los zu werden und

so das Gewicht nochmals zu reduzieren.

Nach 15030 Schritten, also ca 9,42 km und 43 Stockwerken ist jedes Kilo weniger

angenehm.

Charls verliess uns in Gelterkinden, wir Anderen reisten bis nach Diegten weiter. Yvon

leider nur bis zur Eimatt.

Der Rest von uns entschied sich noch für einen gemeinsamen Abschluss bei Rebi im

Garten. (aufgrund von schwerwiegendem Beizenmangel in Diegten).

Dort vernichteten wir noch die letzten Reste aus unseren Rucksäcken und liessen das

schöne Wochenende mit einer Wurst und etwas zu trinken ausklingen.

Das ganze Wochenende führte uns Urs über die Wege und wies uns die Richtung,

Yvon schaute, dass wir keinen Zug, Bus und kein Bähnli versäumten.

Vielen herzlichen Dank an Euch Beide für die (klar geregelte) Organisation dieses

schönen Wochenendes!

Im Namen aller Mitreisenden

Bericht: Ilona, Rebi