Die Aktivriege am Seeländischen Turnfest in Erlach

Am Samstagmorgen, dem 26. August, trafen alle Turnerinnen und Turner nach einander bei der Turnhalle in Diegten ein. Nachdem das ganze Gepäck verstaut war, ging die Reise los. Mit dem Car fuhren wir etwa zwei Stunden, bis wir am Turnfestgelände ankamen. Nachdem das ganze Gepäck wieder ausgeladen war und bei dem TV-Wägeli die passende Musik eingestellt war, ging es los in Richtung Gerätezelt, wo wir unser Gepäck deponierten.
Nachdem alle Turnerinnen und Turner die passende Kleidung montiert hatten, ging es ab zum Festzelt, bei dem wir alle unsere Bäuche vom Hunger befreiten. Doch die Mittagspause hielt nicht lange an, denn wir waren ja zum Turnen nach Erlach gereist und nicht zum Essen. 
So machten wir uns bereits kurz danach auf den Weg zum ersten Wettkampfsteil. Der Fachtest Unihockey stand um 13.45 Uhr als erstes an. Nach dem Aufwärmen und dem kurzen Einspielen fiel der Startpfiff für die erste Gruppe. Nach einander durften alle Gruppen ihr Können zeigen. Ein Gruppe konnte ihre super Leistungen von den Trainings abrufen, bei den andren beiden lief es nicht ganz so gut. Es war trotz viel Nervosität ein guter Start in den Wettkampf.

Nun musste sich die Aktivriege teilen, denn für die einen ging es zu den Wurfanlagen und für die anderen zu den Steinstossanlagen. Um 15:45 Uhr ging es für die Turnenden bei den Wurfanlagen, sowie die Turnenden bei den Steinstossanlagen los. Die Turnenden strotzten der enormen Hitze und stiessen den Stein oder warfen den Wurfkörper soweit wie möglich. Nachdem alle Turnenden ihre drei zählenden Versuche absolviert hatten, ging es für die einen weiter zur Pendelstafette und für die anderen zur Anlage des Steinhebens.

Der Schuss für den Start der Pendelstafette fiel um 17:10 Uhr. Die Bedingungen waren schwierig, denn der Rasen, auf dem die Turnenden 80 Meter laufen mussten, war stark durch die vorigen Läufe gezeichnet. Doch die Turner liessen sich nichts anmerken und rannten die 80 Meter so schnell sie konnten und wurden dafür auch mit dem schnellsten Lauf in dieser Saison belohnt.

Die Steinheberinnen und Steinheber starteten leider nicht so erfolgreich in den Wettkampf. Nachdem mit der linken Hand nur wenige Hebungen gelangen, musste mit der rechten Hand noch einmal die ganze Kraft gezeigt werden. Dies gelang auch bei fast allen Turnenden und so konnten wir das Resultat noch verbessern.

Nachdem der dreiteilige Wettkampf für die Aktivriege beendet war, sammelten wir uns vor dem Festzelt und warteten auf das 35+. Als wir alle beisammen waren, stiessen wir auf den Wettkampftag an und schossen ein Gruppenfoto.

Nach dem Gruppenfoto und dem Austausch zwischen den beiden Riegen ging es zu dem Nachtessen über. Es war jedoch so heiss, dass die Gedanken  bei allen bereits beim Baden im Bielersee waren. So ging es nach dem Nachtessen direkt zum See und wir genossen die Abkühlung. Abgekühlt ging es zurück zum Festgelände und wir genossen den Abend gemeinsam.

Am Morgen wurden wir durch laute Musik schon früh geweckt. Die einen Turner zog es direkt zum Kaffezelt, andere unter die erfrischende Dusche und einige wenige drehten sich nochmals im Schlafsack, um noch ein paar Minuten zu dösen. Doch um 10 Uhr hiess es dann für alle Frühstücken. Bei dem selbstgebackenen Zopf von Barbara liessen wir den letzten Tag noch einmal Revue passieren. Nach dem Frühstück teilten wir uns in kleine Gruppen auf und genossen den Sonntag am See, bei dem Schauturnen, den Seelandstafetten oder bei einem gemütlichen Kartenspiel. Der Fahnenlauf und die Rangverkündingung standen auch auf dem Sonntagsprogramm. Unser Fähnrich war bei den Zeremonien kaum zu übersehen. Vielen Dank dafür an Kathrin Brand.

Am Nachmittag hiess es dann aber für alle, die Taschen packen und Abmarsch zu dem bereitstehendem Car zur Heimreise nach Diegten. Währen der Carfahrt fielen einigen Turnern die Augen zu und so waren wir im Nu wieder in Diegten.

Es waren zwei tolle Tage am Bielersee, bei dem nebst den tollen sportlichen Leistungen und dem Engagement der Turnenden auch das Lachen und der Spass nicht zu kurz kamen. Vielen Dank an alle die etwas zu diesem Wochenende beigetragen haben und es unvergesslich gemacht haben.

Monica